Preis 2026 für Dr. Steffen Eberhardt verliehen

Der unith-Preis 2026 geht an Dr. Steffen Eberhardt von der Universität Trier, Klinische Psychologie und Psychotherapie, für seine herausragende Forschungsarbeit mit dem Titel:

„Development and validation of large language model rating scales for automatically transcribed psychological therapy sessions“.

In der ausgezeichneten Studie untersuchte das Forschungsteam, wie Large Language Models (LLMs) genutzt werden können, um automatisch transkribierte psychotherapeutische Sitzungen zu bewerten. Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten moderner KI-Systeme für die psychotherapeutische Forschung und Qualitätssicherung zu erschließen und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Bewertungsmaßstäbe zu entwickeln und zu validieren.

Die Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung digitaler Methoden in der Psychotherapie. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnten künftig große Mengen therapeutischer Gesprächsdaten effizient analysiert werden. Dies eröffnet neue Perspektiven für die Evaluation therapeutischer Prozesse und die Verbesserung psychotherapeutischer Versorgung.

Die ausgezeichnete Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit:

Steffen T. Eberhardt, Antonia Vehlen, Jana Schaffrath, Brian Schwartz, Tobias Baur, Dominik Schiller, Tobias Hallmen, Elisabeth André und Wolfgang Lutz.

Mit der Verleihung des Preises 2026 wird die wissenschaftliche Relevanz dieser innovativen Forschungsarbeit gewürdigt, die psychologische Expertise und moderne KI-Technologien auf zukunftsweisende Weise miteinander verbindet. Herzlichen Glückwunsch an Dr. Steffen Eberhardt und das gesamte Forschungsteam zu dieser besonderen Auszeichnung.