Die JuHa gehört zum Arbeitsbereich Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und -psychotherapie (Leitung Prof. Dr. C. Calvano) und ist eine Forschungs- und Lehrambulanz. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 25 Jahre) ambulante psychotherapeutische Unterstützung an. Dabei behandeln wir junge Menschen mit jeglichen psychischen Problemen vorwiegend kognitiv-verhaltenstherapeutisch. Bei unklaren psychischen Problemen oder Lern- und Leistungsstörungen kann auch eine ausschließliche diagnostische Abklärung erfolgen. Neben der allgemeinen Sprechstunde gibt es eine Spezialambulanz für Trans*gesundheit sowie eine Trauma-Spezialambulanz. Die Behandlungen werden durch approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen oder Psychologische Psychotherapeut:innen durchgeführt oder durch Psychotherapeut:innen in der fortgeschrittenen Ausbildung, die von erfahrenen Kolleg:innen supervidiert werden. Zudem besteht für Psychotherapeut:innen in Ausbildung die Möglichkeit zur Mitarbeit im Rahmen der praktischen Tätigkeit II.
Kontakt: Psychotherapeutische Hochschulambulanz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (JuHa) Schlossstraße 1 12163 Berlin
Wir sind ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für Psychologische Psychotherapieausbildung und kooperieren eng mit der Universität Bielefeld und der Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Psychologie. Von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) wurden wir als universitäres Ausbildungsinstitut zur Ausbildung Psychologischer Psychotherapeut*innen anerkannt und sind Mitglied im Dachverband unith, dem „Verbund universitärer Ausbildungsgänge für Psychotherapie e.V.“.
Seit 2007 führen wir als staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut die dreijährige Vollzeitausbildung im Vertiefungsgebiet Kognitive Verhaltenstherapie durch. Unsere Ausbildungsambulanz, die Psychotherapeutische Ambulanz des Bielefelder Instituts für Psychologische Psychotherapieausbildung, kurz BIPP Ambulanz, ist nach §117 SGB V zur Teilnahme an der ambulanten Versorgung ermächtigt.
Im Oktober 2026 beginnt der letzte Ausbildungsjahrgang nach altem Recht an unserem Institut. Wir befinden uns gerade in einer herausfordernden Übergangsphase: Die bisherige Ausbildung läuft aus und wir arbeiten intensiv an der Umsetzung des neuen Weiterbildungskonzepts. Sollten Sie sich für eine Informationsveranstaltung zur neuen Weiterbildung interessieren und diese nicht verpassen möchten, können Sie sich per E-Mail an info@bielefelder-ipp.de für unseren Verteiler anmelden. Mit der Anmeldung willigen Sie ein, dass wir Ihre E-Mail-Adresse und ggf. Ihren Namen bis zur Durchführung der Informationsveranstaltung speichern und Sie darüber informieren. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und danach gelöscht. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen.
Für aktuelle Informationen diesbezüglich besuchen Sie auch gerne unsere Homepage (www.bielefelder-ipp.de)!
Die Universitätsambulanz für Psychotherapie ist eine Einrichtung der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra Martin.
Die Behandlung auf Basis der Verhaltenstherapie richtet sich an Personen im Erwachsenenalter mit psychischen Störungen. Schwerpunktangebote bestehen für die Somatische Belastungsstörung, chronische Schmerzen, Krankheitsängste und die Körperdysmorphe Störung. Dabei bildet die enge Verzahnung von Forschung und Praxis eine wichtige Grundlage.
Berufsqualifizierende Tätigkeit
Im Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie sind gemäß § 18 PsychThApprO berufspraktische Tätigkeiten vorgesehen. An der BUW wird der ambulante Teil des BQT-III Moduls in unserer Universitätsambulanz sowie in der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche absolviert.
Studierende erwerben als Therapieassistenz in Lehrtherapien die erforderlichen Kompetenzen im Bereich der ambulanten Psychotherapie unter Anleitung. Ergänzend finden Fallseminare in Kleingruppen statt, um die Gestaltung des psychotherapeutischen Prozesses am Verlauf einer weiteren ambulanten Therapie kennenzulernen.
Das (teil-)stationäre Praktikum wird in kooperierenden regionalen und überregionalen Einrichtungen durchgeführt.
Das Behandlungsangebot der PTA KiJu richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 6 bis 21 Jahren und deren Familien, die Hilfe bei der Bewältigung von psychischen Belastungen benötigen. Die Therapie wird von approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen durchgeführt und zur Qualitätssicherung kontinuierlich wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt. Ein besonderer therapeutischer Schwerpunkt der PTA KiJu bildet die störungsübergreifende (transdiagnostische) Behandlung emotionaler Störungen.
Als Einrichtung der Universität Münster ist die PTA KiJu eng in die Forschungs- und Lehrtätigkeit der Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters eingebunden. Im Rahmen von innovativen Forschungsprojekten werden moderne und an die Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen abgestimmte Therapiekonzepte wissenschaftlich erprobt, angewendet und weiterentwickelt. Studierende des Masterstudiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie (Msc KliPPt) haben darüber hinaus die Möglichkeit, während ihrer berufsqualifizierenden Tätigkeit therapeutische Prozesse zu begleiten und unter supervisorischer Anleitung eigenständig Interventionen durchzuführen und zu reflektieren.
Damit stellt die PTA KiJu ein Behandlungsangebot auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft dar, das durch seine Forschungstätigkeit und mit der Ausbildung neuer Therapeut*innen in allen Facetten auf die Zukunft der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist.
“Durch die professionelle Betreuung und praxisnahen Einblicke in der Hochschulambulanz habe ich ein realistisches, buntes Bild von der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen bekommen. Zudem konnte ich Wissen aus dem Studium endlich nutzen, um junge Patient*innen bei ihrem Weg zu unterstützen und gleichzeitig eigene Kompetenzerfahrung zu sammeln.”
Luisa Hoffmann (B.Sc. Psychologie, Absolventin des BQT-III Praktikums)
Im Rahmen der Reform der Psychotherapeutenausbildung (PsychThG vom 01.09.2020) liegt der Fokus im BQT-III-Modul verstärkt auf der psychotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen. In der Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche werden Studierende als Therapieassistierende in reale Behandlungsfälle eingebunden. Die Anleitung, Supervision und Unterstützung erfolgt durch ein erfahrenes Lehrtherapeut*innenteam.
Die Organisation des BQT-III-Moduls in der Hochschulambulanz ist eng mit dem Anspruch verknüpft, innovative, effektive und moderne Behandlungsangebote für junge Patient*innen zu schaffen – basierend auf aktueller empirischer Evidenz und an der Schnittstelle von Lehre, Forschung und psychotherapeutischer Versorgung.
Das Team besteht aus den Lehrtherapeut*innen, unterstützt von den Therapiehunden Mira und Wanda, sowie der stellvertretenden Ambulanzleitung Dr. Anna Ball und der Lehrstuhlinhaberin und Leiterin der Hochschulambulanz Prof. Dr. Aleksa Kaurin.
Während des Praktikums arbeiten die Studierenden in Zweierteams. Jedem Team werden zwei Fälle zugeordnet – ein aktiver und ein passiver. Im aktiven Fall nehmen die Studierenden an allen Sitzungen inklusive der Bezugspersonengespräche teil. Im passiven Fall beobachten sie per Video und unterstützen die Vor- und Nachbereitung der Therapiesitzungen.
Forschungstherapien
Alle Therapien in der kinder- und jugendpsychotherapeutischen Hochschulambulanz sind Forschungstherapien, da sie kontinuierlich evaluiert und in Forschungsprojekte eingebettet sind. Die Lehrtherapien stellen ein innovatives Versorgungskonzept im Zuge der Reform der Psychotherapeutenausbildung dar. Studierende werden praxisnah auf die Behandlung psychischer Störungen vorbereitet, unter anderem durch sogenannte Therapieassistenzen. Dabei führen sie unter Anleitung erfahrener Lehrtherapeutinnen einzelne Therapieschritte eigenständig durch. Die Qualität wird durch strukturierte Begleitung, Evaluation und regelmäßige Reflexion gesichert. Im Masterstudium übernehmen die Studierenden jeweils eine Therapieassistenz für ein Kind oder einen Jugendlichen sowie für eine erwachsene Person.
Einen Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier.
Kontakt: Bergische Universität Wuppertal Gaußstraße 20 42119 Wuppertal
Ausbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie zum Erwerb der Fachkunde im Bereich Verhaltenstherapie am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Greifswald
Seit 2002 ist die Universität Greifswald eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und die größte verhaltenstherapeutische Ausbildungsstätte in Mecklenburg-Vorpommern – direkt gelegen an der wunderschönen Ostsee. Wir sind von der Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) als universitäre Ausbildungsstätte akkreditiert und von der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK) als Fort- und Weiterbildungseinrichtung für approbierte Kolleg*innen anerkannt.
Am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Greifswald (ZPP) erlernen Sie die selbständige Anwendung der evidenzbasierten Verhaltenstherapie in all Ihrer Vielfalt mit Schwerpunkt auf den modernen Weiterentwicklungen, den sogenannten „Dritte-Welle“-Verfahren. Wir verfolgen dabei die Ziele, unseren Ausbildungsgang Psychologische Psychotherapie sowohl optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse als auch die Erfordernisse des Berufs auszurichten. Dabei fördern wir den Scientist-Practitioner-Ansatz, d.h. Sie haben optional die Möglichkeit, im Rahmen des Ostseemodells Psychotherapieausbildung und wissenschaftliches Engagement/Promotion miteinander zu kombinieren.
Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz sind jederzeit möglich, gern auch in digitaler Form.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Ausbildung
Modern, flexibel und individuell
Beginn: i.d.R. zum Wintersemester (01. Oktober), Quereinstiege und vorzeitige Zulassungen (z.B. zur Anrechnung von praktischer Tätigkeit) jederzeit möglich
Dauer: 3 Jahre in Vollzeit, individuelle Teilzeitmodelle können vereinbart werden
Theoretische Ausbildung: sechssemestriges Curriculum mit frei buchbaren Veranstaltungen (12-16 UE; Freitag abends und samstags sowie gelegentlich Dienstag abends)
Selbsterfahrung an 6 Wochenende von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag in einem externen Tagungshaus
Praktische Ausbildung in der Ausbildungsambulanz des ZPPs unter engmaschiger Supervision inkl. Videosupervision sowie Nutzung des Greifswalder Psychotherapie Navigator Systems (vgl. GPNS)
Praktische Tätigkeit (PT1 und PT2) mit Vergütung bei unseren Kooperationspartner*innen und/oder direkt im ZPP
attraktive und individuelle Finanzierungsmöglichkeiten bei Kostentransparenz (Gebühren werden als „Gesamtpaket“ kalkuliert)
Das ZPP bietet ein hohes Maß an Flexibilität in der Gestaltung und Finanzierung der Ausbildung, sodass sich die Ausbildung an unsere persönlichen Lebensbedingungen anpasst – und nicht umgekehrt.
Marie, ehemalige Ausbildungsteilnehmer*in
Team
Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier (Direktorin und Lehrstuhlinhaberin)
Dr. Thomas Reininger (Leiter des Ausbildungsstudiengangs und der Ausbildungsambulanz)
Dr. Henriette Janner (Leiterin des Ausbildungsstudiengangs)
Dr. Janine Wirkner (Leiterin der Ambulanz für Forschung und Lehre)
Katrin Schlapmann (Verwaltung und Sekretariat)
Kontakt
Zentrum für Psychologische Psychotherapie Universität Greifswald Wollweber Straße 1-3 17489 Greifswald zpp@uni-greifswald.de
„Durch die Therapie habe ich erfahren, dass ich meinen Emotionen nicht ausgeliefert bin – für mich eine völlig neue Erkenntnis. Heute bin ich weitaus stabiler als früher und daran hat die Psychotherapie einen maßgeblichen Anteil.“
Patient der Hochschulambulanz am Ende einer Kognitiven Verhaltenstherapie für Psychosen
Psychotherapeutische Hochschulambulanz der Universität Hamburg
In der seit 1999 bestehenden Hochschulambulanz werden Psychotherapie und Diagnostik im Rahmen von universitärer Forschung und Lehre durchgeführt. In internationaler und interdisziplinärer Kooperation betreiben wir Therapieforschung mit dem Ziel einen Beitrag zur Weiterentwicklung, Verbesserung und Systematisierung psychologischer Diagnostik und Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen zu leisten. Mitarbeitende werden regelmäßig in den neuen Methoden für Psychosen, Zwangsstörungen, affektive Störungen und andere schwere psychische Störungen trainiert und arbeiten wissenschaftlich fundiert, vorwiegend mit verhaltenstherapeutischen und kognitiven Therapiemethoden. Eine fortlaufende Evaluation der Behandlungen gewährleistet eine gleichbleibend hohe Effizienz und Effektivität. Es besteht eine Spezialambulanz für Psychosen, eine Spezialambulanz für Angst- und Zwangsstörungen sowie eine Familienambulanz für depressive und bipolare Störungen.
Leitungsteam
Prof. Dr. Tania Lincoln Prof. Dr. Anja Riesel Prof. Dr. Katharina Förster Dr. Lea Ludwig / Dr. Tabea Schweden / Dr. Corina Amiri
Kontakt
Universität Hamburg Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft Institut für Psychologie Psychotherapeutische Hochschulambulanz Von-Melle-Park 5, Raum 5034 20146 Hamburg
Psychotherapeutische Ausbildungsambulanzen an der PHB
Die psychotherapeutische Hochschulambulanz (HSA) an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) verbindet ambulante diagnostische und psychotherapeutische Hilfe bei psychischen Störungen mit wissenschaftlicher Forschung und praxisnaher klinischer Lehre.
Zu den Forschungsschwerpunkten unserer Hochschulambulanz zählen sowohl allgemeine Psychotherapieforschung (insbesondere zu Qualitätssicherung, Wirksamkeit der Behandlung sowie Prozessforschung) als auch Versorgungsforschung (z.B. Untersuchung von Versorgungswegen oder dazu, wer Psychotherapie in Anspruch nimmt).
Die Hochschulambulanz bietet sowohl kognitiv-verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologische Behandlungen an. Vor Ort kümmert sich ein junges Team aus approbierten Psychotherapeut*innen um die Behandlung der Patienten. Darüber hinaus sind mehrere engagierte Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA) sowie studentische Praktikant*innen aus dem Studiengang Psychologie an der Organisation der Abläufe beteiligt.
Neben der Hochschulambulanz gibt es eine Ausbildungsambulanz, in der Psycholog*innen mit einem Diplom- oder Masterabschluss arbeiten, welche die letzte Phase ihrer nach dem Psychotherapeuten-Gesetz staatlich anerkannten Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten durchlaufen.
Eine Besonderheit der psychotherapeutischen Ambulanz der PHB besteht im Angebot dreier psychotherapeutischer Verfahren: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Systemische Therapie.
Die Psychologische Hochschule Berlin (PHB) ist eine staatlich anerkannte Universität in Berlin-Mitte, die zukunftsweisende Studien- und Ausbildungsgänge aus den Bereichen der Psychologie und Psychotherapie anbietet. Psycholog*innen, die eine Approbationsausbildung absolvieren möchten, haben an der PHB die Wahl zwischen drei Verfahrensrichtungen: Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Systemischer Therapie.
Als universitäres Institut vermittelt die PHB in ihren Approbationsausbildungen Inhalte und Methoden, die dem neuesten Forschungsstand entsprechen und deren Wirksamkeit empirisch abgesichert ist. Ausbildungsteilnehmende werden entsprechend in besonderem Maß zur Einnahme einer wissenschaftlichen Perspektive und zur Beteiligung an Forschungsprojekten ermutigt. Ein weiteres großes Anliegen der PHB ist die Vermittlung verfahrensübergreifender Perspektiven in Lehre und Ausbildung.
„An der PHB schätze ich besonders die arbeitsfreundlichen Seminarzeiten, die kleinen Seminargruppen und das tolle Arbeitsklima. Im Vergleich zu großen Universitäten besteht an der PHB enger Kontakt zu den Dozierenden, die als berufspraktisch und wissenschaftlich tätige Experten für mich und meine Kommilitonen echte Mentoren sind. Darüber hinaus werde ich dabei unterstützt, meinen eigenen therapeutischen Stil zu finden und nicht zuletzt bei der Entwicklung meiner Persönlichkeit, die zusammen mit dem nötigen Fachwissen meines Erachtens einen entscheidenden Wirkfaktor im psychotherapeutischen Arbeitsprozess darstellt.“
Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen sowie der daraus abgeleiteten, evidenzbasierten Vorgehensweisen, Techniken und Methoden zählt zur Approbationsausbildung in Systemischer Therapie aus Sicht der PHB die Ausbildung und Weiterentwicklung einer systemischen Haltung. Unser Anspruch ist es, dass sich diese Haltung auch in der Form der Lehre widerspiegelt. Zentrale Prinzipien systemischen Arbeitens – wie Vernetzung, Kunden- und Anliegenorientierung, Transparenz und Ressourcenorientierung – sollen so nicht nur für die Therapie, sondern auch für die Ausbildung nutzbar gemacht werden.
Ausbildung
Schwerpunkt: Systemische Therapie
Voraussetzung: abgeschlossenes universitäres Studium der Psychologie (Diplom oder Master of Science)
Die Approbationsausbildung in Verhaltenstherapie ist an der PHB im Rahmen eines speziellen Modells mit dem weiterführenden Masterstudiengang M.Sc. Verhaltenstherapie verknüpft. Dieses Modell ist besonders für angehende Psychotherapeut*innen geeignet, die eine Ausbildung auf aktuellem Wissens- und Forschungsstand anstreben und damit verbunden auch eigene wissenschaftlichen Interessen weiterverfolgen wollen.
Ausbildung
Schwerpunkt: Verhaltenstherapie
Voraussetzungen: abgeschlossenes universitäres Studium der Psychologie (Diplom oder Master of Science) mit Nachweis Modul „Klinische Psychologie“
Ausbildungszeit: 7 Semester
Angebot ergänzender Studienelemente (Psychotherapieforschung, Masterprojekt) zum
Erwerb eines postgradualen M.Sc. Verhaltenstherapie
Inhalt
Theorie: 641 Stunden
Praktische Tätigkeit: 1.800 Stunden
Selbsterfahrung: 120 Stunden
Praktische Ausbildung: 600 Stunden
Supervision: 150 Stunden
Therapieausbildung (Approbation und Fachkunde Verhaltenstherapie) entsprechend der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten
600 – 800 Stunden durchgeführte Therapien unter Supervision in hauseigener Ambulanz (mit mehreren Standorten innerhalb Berlins)
Kosten
Insgesamt: 31.110,00 EUR
Vergütung: 40.500,00 EUR bis 53.700,00 EUR Einnahmen während Praktischer Ausbildung
Kosten beinhalten:
Kosten für Theorie, Semesterbeitrag, Gruppensupervision und Gruppenselbsterfahrung, Einzelselbsterfahrung (30 Stunden), Einzelsupervision (50 Stunden)
Die Psychotherapieausbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie ist an der PHB im Rahmen eines zukunftsweisenden Modells mit dem weiterführenden Masterstudiengang M.Sc. Psychodynamische Psychotherapie verbunden. Diese Kombination ist besonders für angehende Psychotherapeut*innen geeignet, die eine Ausbildung auf dem aktuellen Wissens- und Erkenntnisstand anstreben und damit verbunden auch eigene wissenschaftlichen Interessen weiterverfolgen wollen.
Zentrum für Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie
Das ZAP, das Zentrum für Aus- und Weiterbildung in Psychologischer Psychotherapie in Erlangen wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Berking im April 2019 gegründet und ist am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) angegliedert.
Kooperationen
Kooperationen für das „Nadelöhr“ Psychiatriejahr (Praktische Tätigkeit 1) bestehen unter anderem mit:
Universitätsklinikum Erlangen, Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik
Bezirkskliniken Mittelfranken in Erlangen (Klinikum am Europakanal), Fürth, Neustadt a.d. Aisch und Ansbach
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik Michelsberg, Bamberg
Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck
Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Lohr am Main
Zentrum für Psychische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Frankfurt am Main
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Marburg
Ausbildung
Das ZAP bietet eine fundierte Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Darüber hinaus können am ZAP die Fachkundenachweise für KJP, Gruppentherapie, Hypnotherapie und übende Verfahren erworben werden. Das ZAP versteht Verhaltenstherapie als integratives Therapieverfahren und gestaltet das Curriculum entsprechend vielschichtig und stets an der neuesten Entwicklung aus der Psychotherapieforschung orientiert. Dazu helfen auch die institutseigenen Forschungsprojekte zum Thema Training emotionaler Kompetenzen und Überzeugungskraft mit Hilfe der Stimme und Körperhaltung bei Depression, an denen sich die PiA im Rahmen ihrer Praktischen Ausbildung beteiligen können.
Das ZAP bietet eine 3- und eine 5-jährige Ausbildung an, wobei das Theoriecurriculum auf 3 Jahre zugeschnitten und dabei logisch und bedarfsorientiert aufgebaut ist. Unsere PiA haben an der FAU Praktikantenstatus mit allen Vorzügen eines Uni-Mitarbeiters: FAUCard für Zugänge und Mensanutzung, eigene FAU-Email-Adresse, eigener FAU-Speicher sowie Zugang zur kompletten Sammlung der Universitätsbibliothek.
Die Inhalte der Ausbildung basierend auf den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes bzw. des Gegenstandskatalogs:
! Anerkennung frühestens 3 Monate vor Ausbildungsbeginn
! PT1 und PT2 in 12 Monaten ableistbar
Selbsterfahrung: 120 Stunden (2 Kleingruppen à 7-8 Teilnehmern, Einzelselbsterfahrung möglich)
Praktische Ausbildung: 600 Stunden in der Ambulanz des ZAP Erlangen oder einer kooperierenden Lehrpraxis
Supervision: 150 Stunden (100 Gruppe, 50 Einzel)
„Freie Spitze“: 930 Stunden (Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, Vor- und Nachbereitung der Theorieseminare, Intervisionsgruppen mit anderen PiA, Lesen von Fachliteratur z.B. Therapiemanuale, Lernen für die Prüfung, Verfassen von Anträgen, Abschluss- und Fallberichten)
Kosten
Wir legen großen Wert auf eine transparente Darstellung der anfallenden Ausbildungskosten
Es fallen keine zusätzlichen Kosten für Raummiete, Kopierkosten, Technikgebrauch o.ä. an! Die Einnahmen während der Praktischen Ausbildung an der ZAP-Ambulanz entsprechen 50% aller abgerechneten Ziffern der Vergütungsvereinbarung
Übende Verfahren als Einzelbehandlung (pro Patient)
18 €
15
270 €
Summe
31.950 €
Stand: Februar 2021
* Durchschnittsbetrag aus 50 % des Ertrags aller möglichen berechnungsfähigen Sitzungen innerhalb einer psychotherapeutischen Behandlung, z.B. Probatorik, vertiefte Exploration, KZT1, LZT usw.
Bei der Verrechnung von Kosten und Einnahmen (Einnahmen von ca. 31.950 € minus Ausgaben 17.820 €) ergibt sich am ZAP ein Brutto-Gewinn von ca. 14.130 €
Team
Das Credo des ZAP ist eine bestmögliche Betreuung der Ausbildungskandidat*innen in einer familiären und vertrauensvollen Atmosphäre. Das ZAP-Team besteht aus:
Prof. Dr. Matthias Berking, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Leiter der Hochschulambulanz für Psychologische Psychotherapie. Zudem ist er ein gut vernetzter Experte für Psychologische Psychotherapie
Mit Dr. Kathrin Zierhut ist seit September 2020 eine weitere erfahrene Kraft zum Team hinzugekommen. In der Zwischenzeit hat sie nun auch die Co-Leitung des ZAP und der Hochschulambulanz übernommen. Frau Zierhut steht für eine Psychotherapieausbildung mit Herz und Verstand und hat sich zum Ziel gesetzt, den PiA eine optimale Lernumgebung zu gestalten, in der sie als angehende Psychotherapeut*innen wachsen und sich weiterentwickeln können.
Diana Finger steht bei allen Fragen rund um die Theorieseminare zur Verfügung und hilft unkompliziert und prompt.
Lisa Büttner unterstützt bei Fragen zur praktischen Tätigkeit in der Klinik.
Das ZAP ist ab dem Hauptbahnhof innerhalb von 5 Minuten zu Fuß erreichbar. Zudem sind in unmittelbarer Nähe ausreichend Tiefgaragenplätze vorhanden.
Zentrum für Aus- und Weiterbildung in Psychologischer Psychotherapie (ZAP) Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie (KliPs) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) Nägelsbachstraße 25a 91052 Erlangen E-Mail: zap@fau.de Tel.: +49 9131 85-67564 (nur vormittags besetzt) Fax: +49 9131 85-67576